Persönlich vorgestellt hat sich auf dieser Tagung Friederike Gremler, die neue Referentin für Fundraising. Sie übernahm am 15. April die Stelle im Modellkirchenkreis „Fundraising“. Zuvor hatten die drei Nordthüringer Kirchenkreise noch vor der Fusion gemeinsam eine regionale Fundraising-Stelle im Rahmen des landesweiten Modells „Gemeinsames Fundraising von Kirche und Diakonie“ eingerichtet. Die 75%-Stelle läuft über den Projektzeitraum 2026–2028. Jeder Kirchenkreis trägt finanziell ein Drittel. Ein weiteres Zeichen wachsender Zusammenarbeit und gegenseitigen Vertrauens.
Modellkirchenkreis innerhalb des Fundraising-Konzeptes von Landeskirche und Diakonie zu sein, bedeutet für Nordthüringen eine intensive dreijährige Begleitung beim Aufbau beständiger Strukturen der Mitgliederbindung und des Fundraisings. Der zukünftige Kirchenkreis Nordthüringen kann im Rahmen des Projekts unmittelbar von den Erfahrungen der ersten Modellphase profitieren, die von 2022 bis Dezember 2025 in vier Kirchenkreisen lief.
„Fundraising wird bei uns als Beziehungspflege verstanden, nicht als reine Geldsammlung. Der Mensch steht im Mittelpunkt, ob er mitarbeitet, spendet oder Kirche nur hin und wieder wahrnimmt. Dazu braucht es Ideen, die die Breite der Bevölkerung ansprechen und gleichzeitig den Einzelnen wertschätzend wahrnehmen und einladen“, Superintendent Christian Beuchel, Kirchenkreis Mühlhausen.


